Was ist verbaler Antisemitismus? Nun ganz einfach. Da gibt es falsche
Informationen, Artikel die gefordert werden, weil der Brötchengeber eine
"besondere Beziehung" zum Staate Israel hat, etc.
Wir möchte Ihnen nunmehr ein Beispiel präsentieren, wie die Unwahrheit in einer
dicken, fetten Schlagzeile publiziert wird, verbunden mit einer einseitigen
Story. Die Einseitigkeit der Story liegt nicht daran, dass diese vielleicht
unwahr ist sondern vergisst die Hintergründe komplett zu erwähnen.
Dadurch wird dem Leser ein einseitiges Bild vermittelt, wo man ja noch sagen
kann, vielleicht haben die Damen und Herren mal etwas Journalistisches
versucht.
Aber wer eine Überschrift prägt, wohlweißlich das diese verwendete Überschrift
eine einzigartige Lüge beinhaltet, obwohl den Verfassern die Wahrheit bekannt
ist, dem muß man zwangsweise Absicht unterstellen.
Der Stern veröffentlichte unter dem Link:
http://www.stern.de/politik/ausland/index.html?id=519483&nv=ct_cb
eine Story mit dem klangvollen Namen
"Die Mauer von Jerusalem"
Über den Inhalt des Beitrages wollen wir den Mantel des Schweigens legen, aber
die Überschrift auf Seite 3
"728 Kilometer Mauer (Seite 3)"
schreit förmlich nach Absicht. Ihnen als Journalisten ist bekannt, das sich
Überschriften in den Köpfen der Menschen einprägen, nicht so sehr der Inhalt
eines Textes. GERMAN MEDIA WATCH verfolgt seit Jahren solche verbalen Attacken
in den Medien und aus Erfahrung können wir sagen, dass die Versuche ein
bestimmtes Meinungsbild bei den Menschen zu verbreiten, immer schamloser
werden, eben anti-israelischer.
Eine kritische Auseinandersetzung sei erlaubt, aber nicht auf diese primitive
Weise.
Deshalb und genau deshalb gibt es Organisationen wie GERMAN MEDIA WATCH und
mittlerweile zahlreiche andere im In- und Ausland - zum Glück.
Wir möchten ausdrücklich erwähnen, dass wir keinen ihrer Kolleginnen oder
Kollegen bei Ihnen diffamieren wollen, was uns wohl auch nicht gelingen würde.
Aber gerade der Nahost-Journalismus ist aufgerufen, seine politischen,
ethischen und moralischen Zielsetzungen in Bezug zu Israel und dem jüdischen
Volk zu überprüfen und hier Objektivität zu wahren.
Denn Fehlverhalten gibt es auf beiden Seiten. Das rührt daher, dass
menschliches Verständnis am Werke ist, erlaubt aber nicht die
Stimmungsmache in eine einseitige Richtung, wie sie heute bei vielen Ihrer
Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf Israel scheinbar zur Normalität geworden
ist.
Die Darstellung des Schuldigen hat hier wohl der Staat Israel gepachtet, ohne
jemals wirklich die Möglichkeit zu besitzen, diesen einseitigen Pachtvertrag zu
lösen, bzw. zu lockern.
Wundern wir uns deshalb über antisemitische Übergriffe?
GERMAN MEDIA WATCH wird weiterhin seine Ziele verfolgen, ungeachtet von
teilweisen wütenden Angriffen derer, die bezogen auf Israel und dem jüdischen
Volk anderes im Schilde führen.
Hierzu gibt es selbstverständlich auch andere Gruppierungen, die unabhängig,
wir betonen UNABHÄNGIG von einer politischen Richtung ihre Aufklärungsarbeit
leisten.
Ein "Ausleben" des verbalen Antisemitismus wird es jedenfalls mit uns
nicht geben.
Diese Aussage mag für Sie lächerlich klingen, aber Antisemitismus fängt und
fing mit verbalen Attacken an.
Wir möchten abschließend erwähnen, dass wir dem "Stern" angekündigt
haben, seine Berichterstattung als Beispiel einer einseitigen Beeinflussung zu
verwenden.